Grundlagen

Energieküche – Ganzheitlich kochen und genießen

Das Kochen mit den fünf Elementen bietet sehr viel Flexibilität und Alltagstauglichkeit. Prinzipiell können alle Zutaten eingesetzt werden. Es gibt keine Verbote. Vielmehr geht es darum die eigenen Bedürfnisse zu entdecken und eine ganzheitliche Balance zu finden. Die 5-Elemente-Ernährung bietet Anregungen für die ganze Familie und die Möglichkeit, die individuelle Konstitution sinnvoll durch die Nahrung zu unterstützen. 

Die Mitte stärken durch bekömmliche Mahlzeiten

 

Übersicht zum Rezept-Archiv der Energieküche

Die Energieküchen-Rezepte sind nach thermischer Wirkung sortiert:

In der 5-Elemente-Ernährung ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit, die am besten warm und herzhaft sein sollte:

Special: Ein Basenfasten-Tag mit den fünf Elementen. 

Neben ausgewogenen Speisen für die Alltagsküche finden sich in der Energieküche auch Backrezepte und Anleitungen für Süßspeisen und Getränken  mit hochwertigen Zutaten – ohne Milch und Ei:

So funktionieren die Energieküchen-Rezepte:

  • Fast jede Kochanleitung in diesem Blog versucht das Kochen im Kreis mit möglichst allen fünf Elementen umzusetzen.
  • Im jeweiligen Rezept sind die Elemente durch ihre Anfangsbuchstaben (F, E, M, W, H) in Klammern angegeben.
  • Die Rezepte und Ernährungsempfehlungen in diesem Blog sind von der 5-Elemente-Lehre inspiriert und richten sich prinzipiell an Personen jeden Alters und jeder Konstitution. Bei individuellen Beschwerden und Unverträglichkeiten sollte auf jeden Fall immer Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker gehalten werden. Die 5-Elemente-Küche lehrt, dass es wichtig ist, auf die Reaktionen des eigenen Körpers zu achten und ihn typgerecht und ausgewogen zu ernähren.
  • Generell lehrt das Kochen mit den Elementen, den maßvollen und ausgewogenen Umgang mit allen Nahrungs- und Genussmitteln. Gewürze haben eine starken Einfluss auf den Körper und sollten typgerecht, vielseitig und in kleinen Portionen verwendet werden, so dass kein unnötiges Ungleichgewicht entsteht.
  • Meine Rezepte sind alle vegetarisch und größtenteils auch vegan.

Kurze Anleitung zum Kochen im Kreis

Beim Kochen im Kreis mit den fünf Elementen werden die Zutaten in festgelegter Reihenfolge – wobei der Anfang an jeder beliebigen Stelle sein kann – in den Topf gegeben : FEUER – ERDE – METALL – WASSER – HOLZ – FEUER – ERDE und so fort…

Der Tradition der chinesischen Medizin folgend sollte in jeder Mahlzeit jedes der fünf Elemente mindestens ein Mal enthalten sein, damit eine möglichst ganzheitliche Wirkung der Speise ermöglicht wird. Beim Zubereiten werden alle Zutaten einer Mahlzeit dann im Kreislauf der Wandlungsphasen bzw. Elemente (“Fütterungszyklus der fünf Elemente”) hinzugegeben.

Ein kleiner Trick beim Kochen im Kreis: Manchmal lassen es die Zutaten nicht zu, den Fütterungszyklus korrekt fortzusetzen. Dann kann man auch einen Schritt wiederholen und den Kreis dann regulär fortsetzen. Zum Beispiel so: Feuer – Erde – Metall – Erde (Wiederholung) – Metall (Wiederholung) – Wasser …

Natürlich gelingen alle Rezepte auch ohne die Einhaltung der Reihenfolge der fünf Elemente. Aber besonders denen, die sich beim Würzen eher unsicher fühlen, empfehle ich das Kochen und Würzen im Kreis als hilfreiche Anleitung und Inspiration!

Unvollständige Auflistung allgemeiner Weisheiten aus der Energieküche:

  • Gewürze aus der Vorratskammer: Ingwer, Zwiebeln (METALL), Sojasoße (WASSER), Zitrone, Essig (HOLZ), Orangen(schale) (FEUER), Mandeln, Sesam, Nussmus, Agavendicksaft, Pflanzenöl (ERDE).
  • Gewürze im Regal: Bertram, Galgant, Thymian, Rosmarin, Oregano, Bohnenkraut, Koriander, Kardamom, Muskat, Nelke, Chili, Kümmel, Piment, Curry (METALL), Meersalz (WASSER), Paprika süß, Kurkuma (FEUER), Zimt (ERDE).
  • Kalte und erfrischende Zutaten können durch langes Köcheln, Backen im Ofen, Grillen oder scharfes Würzen thermisch beeinflusst werden. “Yangisieren” einer Speise durch entsprechende Zubereitungsart.
  • Blanchieren, in viel Wasser Dünsten, Schnetzeln und Pürieren zählen zu den “yinisierenden” Zubereitungsarten, die helfen Säfte aufzubauen. Besonders am Abend empfehlenswert.
  •  Alle Zutaten sollten so ursprünglich und unbehandelt wie möglich sein. Industriell verarbeitete Nahrung verliert ihre natürlichen energetischen Qualitäten.
  • Jedes Übermaß und jeder Mangel sollten generell vermieden werden – Balance ist das Stichwort.
  • Eine warme ausgewogene, gern auch herzhafte Mahlzeit bietet den optimalen Start in den Tag.
  • Schonend gegarte Speisen sind für die meisten Menschen dauerhaft bekömmlicher als tägliche Rohkost.
  • Frische Zutaten von Balkon und Fensterbank: Schnittlauch, Kresse, scharfe Sprossen (METALL), Minze (WASSER), Melisse, Petersilie, Mungobohnensprossen (HOLZ), Basilikum, Salbei, Rosmarin, Thymian (FEUER).
  •  Fleisch und tierische Produkte sind nicht ausgeschlossen, sollten aber in Maßen genossen werden.
  • Fleisch wird in der traditionellen chinesischen Medizin auch als Tonikum bzw. Heilmahlzeit verabreicht.
  • Für die salzige Würze (Element Wasser) bieten sich neben Meersalz auch Sojasoßen und Meeresalgen an.
  • Saison-Gemüse aus der Region ist meist frischer und der Transport weniger umweltbelastend.

 

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